Cannabis, Haschisch, THC(zurück)
Tetrahydrocannabinol,
auch Haschisch, Cannabis oder "Dope", gehört zu den psychoaktiven
Cannabinoiden und ist der Hauptwirkstoff der Hanfpflanze (Cannabis sativa). Cannabis wird in der Regel als getrocknetes Gras oder in Platten gepresst angeboten.
Haschisch wird traditionell geraucht - selten in Tee oder Kakao gelöst getrunken.
Cannabis kann dich psychisch abhängig machen. Unter Cannabiskonsum ist deine Verkehrstüchtigkeit stark herabgesetzt bzw. nicht mehr gegeben.
Vereinzelt kann es bei psychisch labilen Personen zum Auftreten akut psychotischer Reaktionen kommen. Bei Überdosierung können Herzrasen, starke Halluzinationen und Angstzustände auftreten.

Häufiger Cannabiskonsum führt natürlich auch zu einem erhöhten Lungenkrebsrisiko, die Ausbildung einer chronischen Bronchitis ist möglich. Cannabiskonsum kann latente (verborgene) Psychosen aktivieren, wobei davon ausgegangen werden muß, dass diese bei entsprechender Anlage mehrere Jahre früher auftreten, als im Normalfall (Katalysator). Nicht belegt ist, dass sogenannte amotivationale Syndrom, da bei Cannabiskonsumenten weder geringere Leistungsfähigkeit noch schlechtere akademische Leistungen (im Vergleich zu Nichtkonsumenten) nachgewiesen werden konnten (Kleiber-Studie).
Beachte:
BeimMischkonsum von Cannabis und Alkohol kann es unter Umständen zur Verstärkung negativer Symptome (Übelkeit, Erbrechen) kommen.
Vermeide besser Mischkonsum!
Space Cakes (Haschkekse) essen ist riskant, da die Dosis schwer abzuschätzen ist und die Wirkung spät, oft plötzlich einsetzt.
Auch ist zu beachten, dass psychisch kranke Menschen, Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen und Krampfleidende keine Cannabisprodukte konsumieren sollten.
Unter Cannabiseinfluß solltest du auf die Teilnahme am Straßenverkehr in jeglicher Form verzichten.
Mythos THC:
Immer wieder wird neuerdings der angeblich gestiegene Wirkstoffgehalt als Grund für die wachsende Cannabisgefahr angegeben. Die europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogenabhängigkeit (EMCDDA) in Lissabon stellt in ihrem diesjährigen Jahresbericht zur Drogensituation in der EU und in Norwegen allerdings fest, das von einem allgemeinen Anstieg des THC-Gehalts in den meisten Ländern nicht die Rede sein kann. Im EMCDDA-Bericht heißt es auf Seite 115 dazu:
Langfristig war keine markante Erhöhung der Stärke von nach Europa importiertem Cannabiskraut oder Cannabisharz zu beobachten...Die in den Massenmedien verbreiteten Behauptungen, dass sich die Cannabisstärke in den letzten Jahrzehnten um das Zehnfache oder mehr erhöht hat, werden durch die beschränkt vorliegenden Daten aus den USA oder Europa nicht bestätigt.
Links:Stand der Drogenproblematik in der Europäischen Union
siehe auch: Bundesverband-Gruene-Jugend.de
Hast du das Gefühl, du kiffst zuviel? Schätzt du selbst deinen Konsum als problematisch ein? Melde dich bei uns! Wir informieren dich gerne über sog. "niedrigschwellige" Angebote, bei denen es zunächst um Konsumreduzierung und Kontrolle deines Konsumverhaltens geht.
Nachweiszeit von Cannabis (THC)
- 2 - 4 Stunden (akute Wirkdauer)
- einmalig: 7-10 Tage
- bei Dauerkonsum: bis zu 8 Wochen (Urintest)
Weiterführende Informationen:
PDF-Download:![]()
Fachinformation "Wie gefährlich ist Cannabis?" Metastudie von Frau Dr. Nicole Krumdiek
Suchthilfe für Kiffer - eine Kritik
Cannabis als Medizin
Haschisch ist in Deutschland verboten und fällt unter das BtmG. Wir wollen mit diesem Beitrag niemanden zum Konsum der Substanz animieren, sondern über Wirkungen und Risiken informieren. Die AutorInnen können keinerlei Verantwortung für eventuelle Konsequenzen übernehmen, die sich aus dem Gebrauch der Substanz ergeben!
Social Bookmarks:


