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Präventionsarbeit in Berlin durch das Drogen-Info(zurück)

Weitere Texte zum Thema:

Präventionsarbeit im Drogen-Info

praeventionGetragen von dem Gedanken der reinen Selbsthilfe und durch unsere langjährige Erfahrung bieten wir zur Zeit immer wieder Institutionen und anderen Vereinen - auch Schulklassen - die Möglichkeit an,sich vor Ort im gemeinsamen Gespräch ein Bild zu machen von der Suchtproblematik und dem Gewinn eines selbstbestimmten Lebens. Seit einiger Zeit führen wir im Haus immer wieder - auch kontroverse - Diskussionen, wie wir mit dem Thema "Prävention" und "Öffentlichkeitsarbeit" umgehen sollen. Das heißt, welche Ressourcen wir haben und welche Ansprüche wir wirklich erfüllen können.

Die Möglichkeit für andere, sich gemeinsam mit uns über die Schwierigkeiten und Chancen eines suchtfreien und autonomen Lebens auseinanderzusetzen, bleibt bestehen und es gibt im Haus dafür feste Ansprechpartner, die gerne für ein Gespräch zur Verfügung stehen. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eineE-Mail, wenn Sie einen Termin mit uns vereinbaren wollen.

Konzeptioneller Rahmen für eine Präventionsarbeit an Berliner Schulen
durch das Drogen-Info-Berlin e. V.

In Berlin gibt es rund 338.000 Schüler und Schülerinnen (statista 2009). Die Zahlen für den Erstkonsum von Drogen unter Jugendlichen schwanken, im Westen Deutschlands allerdings stieg der Drogenkonsum von 24 auf 38 Prozent bei den 18- bis 24-Jährigen. Im Osten Deutschlands ist der Drogenkonsum von 13 auf 29 Prozent in der gleichen Altersgruppe gestiegen.

Das Drogen-Info-Berlin e. V. ist ein selbstverwaltetes Wohnprojekt für ehemals Drogenabhängige. Unsere Einrichtung hat seit Anfang 2008 eine eigene „Arbeitsgemeinschaft Prävention“, welche ausschließlich aus Mitbewohnern des Hauses besteht. In dieser Gruppe sind sog. nicht-professionelle Helfer, Sozialpädagogen und in der professionellen Sucht- und Jugendhilfe Tätige.

Gemeinsam haben wir auf der Grundlage unserer eigenen Erfahrungen Strategien entwickelt, um Drogenkonsum und seine Auswirkungen transparent zu machen und so einem Missbrauch von illegalen und legalen Betäubungsmitteln vorzubeugen.

Im Zentrum unserer Arbeit mit Jugendlichen steht der offene Dialog. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass oft Unsicherheiten unter jungen Menschen bestehen, mit ihren Eltern oder anderen Autoritätspersonen über Drogen zu sprechen. Genau hier setzt unsere Arbeit an: in einem offenen, ergebnisfreien Dialog sollen autobiographische Erkenntnisse unsererseits und eventuell vorhandene Fragen und Unsicherheiten andererseits Raum zur Diskussion haben.

In einem wertfreien Gesprächsklima sollen die jungen Menschen ermutigt werden, ihre Fragen zu stellen und Hoffnungen und Befürchtungen zu äußern. Damit regen wir einen reflektiven Umgang mit diesem tabubesetzten Thema an. Ziel ist hier, den jungen Menschen die Angst vor Repressalien zu nehmen und sie so zugänglicher für alternative sozialpädagogische Interventionen zu machen. Unser eigener Weg aus der Abhängigkeit kann darüber hinaus Anregung sein, zukünftig ebenfalls ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben zu führen.

In der Regel kommen mindestens 3 Personen aus unserer Präventionsgruppe zu den Schulen. Das stellt sicher, dass die angebotenen Gesprächsinhalte facettenreich sind und Möglichkeit zur Auseinandersetzung bieten.

In der Regel wird den Schülern freigestellt, eine Lehrkraft im Raum zuzulassen.

Alle Auseinandersetzungen werden wertfrei geführt. Es gibt weder ein „Verteufeln“ von Drogen oder Drogenkonsum, noch eine Verherrlichung von Substanzmittelmißbrauch.

Alle in den Gesprächen erarbeiteten Inhalte sind geheim und werden von uns nicht weitergegeben, außer anonymisiert und in allgemeiner Form, zur Auswertung des Projektes während der Phase oder zum Abschluss.

Bei Bedarf ist auch ein Gespräch mit den Lehrkräften möglich.

Kurzkonzept als PDF downloaden:

Ein neues Präventionsprojekt im Brunnenviertel:

jugendplattformEin neues Präventionsprojekt hat im Brunnenviertel begonnen! Die Kooperationspartner Fixpunkt e.V., Drogen-Info-Berlin e.V. und Neue Chancen für die Zukunft e.V. knüpfen an ihre Arbeit aus den Vorjahren an. Die Qualifizierung eines Bürgerteams, welches sich als Ansprechpartner für die Bevölkerung versteht, wird durch die Kooperationspartner und weitere externe Fachleute durchgeführt und unterstützt. Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit ist die Durchführung von Gesprächsrunden, die Organisation und Durchführung von öffentlichen Informationsveranstaltungen, die Qualifizierung eines Bürgerteams u.v.m.

Wir lassen uns nicht betäuben!:

beteuubenPräventionsarbeit im Brunnenviertel
Zur Zeit findet - gemeinsam mit dem Stadtteilmanagement im Brunnenviertel - eine Projektveranstaltung statt. Unter dem Motto "Wir lassen uns nicht betäuben!" haben wir, zusammen mit der Polizei des 36 Reviers, Schulen im Viertel besucht und gemeinsam die dort stattfindende Präventionsarbeit realisiert. Die Abschlussveranstaltung fand am 1. Dezember statt.

Weitere Informationen unter:
www.wir-lassen-uns-nicht-betäuben.de oder bei uns!

Die Netzwerkinitiative ist ein Kooperationsprojekt des Polizeiabschnitts 36, der Deutschen Welle, dem Drogen-Info e.V., den Schulen, Kitas und Jugendfreizeiteinrichtungen des Brunnenviertels und der Quartiersmanagements Brunnenviertel-Brunnenstrasse und Ackerstrasse. Präventionsarbeit zum Thema Sucht und die Stärkung der Resistenz durch Förderung des Selbstbewusstseins durch Kreativ-Workshops, Wettbewerbe und Präsentationen.

Links: Die Polizeidirektion 36, Mitte: Das Drogen-Info-Berlin, Rechts: Das Quatiersmanagement

Reinhard Hoch:

Präventionsarbeit mit Reinhard Hoch
Seit über zwei Jahren macht das Drogen-Info-Berlin e.V. gemeinsam mit dem Suchtbeauftragten des DGB Bezirkes Berlin-Brandenburg, Reinhard Hoch, die Präventionsarbeit für Berufsschüler und Vertretern der Betriebsräte. Diese Form der Öffentlichkeitsarbeit ist auf beiden Seiten mit wachsendem Enthusiasmus angenommen worden, und wird auch im diesem Jahr fortgesetzt werden.

Reinhardt Hoch

Drugchecking Initiative Berlin Brandenburg:

drugcheckingInitiative Drugchecking Berlin Brandenburg
Das das Drogen-Info-Berlin e.V. ist Förderer und Unterstützer der "Drugchecking Initiative Berlin Brandenburg". Eine Initiative mit dem Ziel, in absehbarer Zeit Drugchecking als Strategie der Gesundheitsförderung in Deutschland wieder möglich zu machen. Zu diesem Thema fand am 13.11.2008 im Roten Rathaus in Berlin die erste Bundesdeutsche Fachtagung statt.


Von Links:
Alexander Bücheli, stellv. Betriebsleiter, Jugendberatung Streetwork, Zürich,
Heike Drees, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband (DPW) Berlin, Referatsleiterin Gesundheitsförderung – Suchthilfe – Aids
Rüdiger Schmolke, Leitung Suchtpräventionsfachstelle Chill out, Potsdam
Tibor Harrach, Pharmazeut, Eve and Rave Berlin e.V., Lehrbeauftragter (pharmazeutische Chemie) an der Freien Universität Berlin
Prof. Cornelius Nestler, Institut für Straf und Strafprozessrecht (Universität Köln)

Informationen zum Thema "Drugchecking" gibt es hier.

Präventionsarbeit in der Berlin International School
Zur Zeit gibt es Anfragen von Bürgerinitiativen und anderen Schulen hier in Berlin.
Unseren Termin bei dem Elternabend in der Berlin International School, am 17.11.2008 haben wir mit großer Freude vorbereitet und umgesetzt.

Die Psychedelische Ambulanz von Eclipse
Eclipse ist ein akzeptanzorientierter Verein für psychedelische Krisenintervention im Bereich Partydrogen. Seit Jahren bereichert dieser Verein unter anderem die jährlich stattfindende "Fusion" und die "VooV-Experience". Das Drogen-Info-Berlin e. V. informiert Sie gerne!

Weitere Informationen auch unter: www.eclipse-online.de

donboscoInformationsveranstaltung bei Don Bosco Berlin
Die Salesianer Don Boscos sind eine Einrichtung, die sich der Integration von Jugendlichen annimmt. Das Drogen-Info-Berlin e. V. führte hier im Mai 2009 eine Informationsveranstaltung für die Mitarbeiter durch.

Weitere Informationen auch unter:Don Bosco Berlin

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