Partyfood - die richtige Ernährung nach Drogenkonsum(zurück)

Zur richtigen Ernährung nach dem Konsum von Psychedelika, Sedativa und Stimulanzien

Warum ist Partyfood so wichtig?

Jeder kennt es: Man feiert schön und am Tag danach fühlt man sich wie ausgelutscht und oft auch leicht gereizt, was sich meist nicht sehr positiv auf die davor so schönen Interaktionen und Erfahrungen auswirkt. Zudem halten diese Nachwirkungen mit mehrmaligem Gebrauch von Substanzen immer länger an und hinterlassen auch oft bleibende Spuren. Eine ausgiebige Partynacht wirkt zwar belebend, belastet jedoch den Körper in extremem Maße, oder sorgt für manch unangenehme psychische Nachwirkungen, die man allerdings relativ einfach ausgleichen kann.

So viele Botenstoffe wie das Gehirn nach Drogenkonsum ausschüttet, verbraucht es normalerweise in einem Monat nicht und hinterlässt daher ein großes Loch, welches wieder aufgefüllt werden sollte. Dem Körper fehlen meist nur die Grundstoffe normalen Funktionierens. Indem man seinen Organismus stärkt, wird auch das restliche Wohlbefinden stark verbessert und das „Down-Gefühl“ danach kann präventiv verhindert werden. Viele Nebenwirkungen, wie z. B. einen übersäuerten Magen, kann man mit einfachen Tricks, wie z. B. essen basischer Substanzen, leicht vermeiden. Daher nehmt euch kurz die Zeit zum Lesen dieser Tipps und eure Morgen danach werden von jetzt an genauso viel Spaß machen wie die Nacht davor.

Generelle Tipps zum Partyfood:

Früchte, Zucker, Kaffee, Alkohol und tierische Eiweiße werden in der Regel während des Feierns nicht gut vertragen, da sie den Magen ansäuern und schnell zu Übelkeit und Erbrechen führen können. Besser wäre es, Samen, Brot, Gemüse, Nüsse und Sojaprodukte zu essen. Außerdem kann man bei einem empfindlichen Magen über eine Magen-Kur mit Kalmus nachdenken (siehe Organpflege).

Bei Herzflattern: Pfefferminz-Tee mit 2-3 Teelöffeln Zucker oder Honig

Nach einer ausgiebigen Party sollte man sich genügend Zeit zum Regenerieren nehmen. Schlaf ist unverzichtbar für viele wichtige regulative Prozesse im Körper und kann durch Nichts ersetzt werden.

Immer viel Wasser trinken und daran denken, dass Alkohol entwässert und daher mit extra viel Wasser ausgeglichen werden sollte.

Nicht nur Leitungswasser trinken, denn dies kann zu einem unausgewogenen Salzhaushalt im Körper führen.

Viele chemische Drogen demineralisieren die Zähne, was in Zahnerosion enden kann, die nicht nur schrecklich aussieht, sondern auch irreversibel ist. Am besten öfter die Zähne putzen und auf zu viele saure Getränke verzichten oder einen Strohhalm benutzen.

Bei allen Substanzen können Magnesium und Calcium ergänzt werden. Dies wirkt sich positiv auf Verspannungen und Muskelkrämpfe aus.

Dauert eine Party mehrere Tage, so sollte darauf geachtet werden, regelmäßig zu essen, selbst wenn es nur wenig ist.

The Bill of the Pill - Kosequenzen der falschen Ernährung

Beinahe alle Drogen wirken auf die Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung im Gehirn, darum sind dies auch die Haupt-Botenstoffe, welche aufgefüllt werden sollten. Da in vielen Lebensmitteln die Aminosäuren L-Tyrosine und L-Tryptophan enthalten sind, ist das Auffüllen mit etwas Wissen leicht und schmackhaft getan.

MDMA: Cashewnüsse (höchster Tryptophan-Gehalt!), Ananas, getrocknete Aprikosen, Avocado, Bananen, Bierhefe, Champignons, Datteln, Eier, Erdnüsse, Feigen, Fisch, Hafer, Hühnerfleisch, Käse, Kartoffeln, Kastanien, Kürbiskerne, Mandeln, Milchprodukte, Schokolade, Sesam, Sonnenblumenkerne und Vollkornprodukte.

LSD: viel Wasser ohne Kohlensäure trinken und Kräutertees – über mehrere Tage.

Alkohol: generell Salziges bevorzugen: Fisch, Fleisch, Brokkoli, Spinat, weiße Bohnen, Gerste, Haferflocken, Kürbiskerne, Linsen, Vollkornprodukte. Thymian-Tee oder Leber-Galle-Tee sind sehr gut nach Alkohol-Konsum.

Speed: Mandeln, Vollkornprodukte, Beerensäfte, Zitronenwasser, dunkelgrünes Blattgemüse, rote Bete, Hafer.

Kokain: Beerensäfte, Zitronenwasser, Erdnüsse, Avocado, Mozzarella, Eier, Schokolade.

Ketamin: dunkelgrünes Blattgemüse, weicher Käse, Mandeln, Cashewnüsse, Eier. Spaziergehen an der frischen Luft, wenn es geht im Wald. Sehr gut ist auch Arbeit im Garten, um sich zu erden.

Heroin: viel gekochtes Gemüse, Kartoffeln, Vollkornprodukte, Avocado, Schokolade.

Nikotin: Thymian-Tee, zugedeckt 5 - 8 Minuten ziehen lassen, mit oder ohne Honig genießen. Blaue Malve und Ingwer-Tee helfen auch sehr gut.

Organpflege:

Die Organe leisten Höchstarbeit, während man sich amüsiert. Eine gelegentliche Kur stärkt das jeweilige Organ und bringt mehr Energie für sich und sein Leben.

Leber reinigen mit einer Bitterstoff-Tinktur (in der Apotheke nachfragen), Dosierung nach Anleitung.
Nieren pflegen mit einer Goldruten-Tinktur: 2 – 3 Mal täglich 15 - 20 Tropfen mit Wasser einnehmen.
Magen stärken mit Kalmuswurzel: eine Tasse mit kaltem Wasser füllen, 1 Teelöffel Kalmuswurzel ins Wasser geben, Deckel drauf und über Nacht ziehen lassen. Am Morgen die Wurzel entfernen und in kleinen Schlucken trinken. 2 – 4 Wochen lang täglich wiederholen.

Lebensmittel mit hohem Tryptophan-Anteil

Lebensmittel Gesamtprotein Tryptophan Anteil
Sojabohnen 36,49 g 590 mg 1,6 %
Cashew-Kerne 18,22 g 287 mg 1,6 %
Kakaopulver, ungesüßt 19,60 g 293 mg 1,5 %
Haferflocken 13,15 g 182 mg 1,4 %
Kuhmilch, 3,5 % Fett 03,28 g 046 mg 1,4 %
Reis, ungeschält 07,94 g 101 mg 1,3 %
Hühnerei 12,57 g 167 mg 1,3 %
Hähnchenbrustfilet, roh 21,23 g 267 mg 1,3 %
Erbsen, getrocknet 24,55 g 275 mg 1,1 %
Walnüsse 15,23 g 170 mg 1,1 %
Schweinefleisch, roh 20,95 g 220 mg 1,1 %
Lachs, roh 20,42 g 209 mg 1,0 %
Mais-Vollkornmehl 06,93 g 049 mg 0,7 %

Weiterführende Informationen und PDF-Download

Hier geht es zum Download der neuen Version von "Partyfood" (2.1)

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