Mephedrone (4-MMC)(zurück)

Mephedron (4-Methylethcathinon)

MephedronMephedrone (4-MMC) ist ein Amphetamin (Entaktogen) aus der Stoffklasse der Phenetylamine. Es wird auch unter dem Namen Meph, Drone, Meow, MMCAT, Magic, oder "Miau" verkauft.

Mephedrone ist eine stimulierende und psychoaktive Droge, welche als Alternative zu Ecstasy, Kokain oder Speed benutzt wird.

Es wird gewöhnlich als weißes Pulver, in kristalliner Form, oder in Kapseln, die das Pulver enthalten, verkauft. Es kommt auch in Pillenform vor.

Allgemeines zu Mephedron

4-Methylmethcathinon (MMC) ist chemisch verwandt mit Cathinon, dem stimulierenden Wirkstoff des Kath Strauches, und Methcathinon (Ephedron). MMC ist ein Stimulans und Empathogen und kommt als weißes Pulver bzw. auch in Tablettenform vor. Mephedron gehört zu den sogenannten Research Chemicals, d.h. es ist weitgehend unerforscht, daher gibt es keine wissenschaftlichen Erkenntnisse über Wirkmechanismen, Risiken, Langzeitfolgen sowie möglichen Gefahren beim Mischkonsum.

Mephendrone wird entweder oral (Pulver wird in Zigarettenpapier gerollt und “gebombt”, Kapseln, Pillenform) oder nasal ( gezogen mit Strohhalm oder Geldschein) konsumiert.

Manche User behaupten, es sei in manchen legalen Rauschmitteln enthalten und es wird manchmal mit Methylone gemischt verkauft, meistens „Seifenblasen“ genannt.

Wirkung von Mephedron:

Durch die stimulierende Wirkung von MMC (auch Miau genannt) kann es zu einer, als unangenehm empfundenen Hyperaktivität, starker Erhöhung des Blutdrucks und Herzrasen (bzw. unangenehmen Gefühl in der Herzgegend) kommen. Insbesondere bei Konsum von hohen Dosen können Wahnvorstellungen und Paranoia auftreten. KonsumentInnen berichten weiters von unangenehmen Körpergeruch und Kältegefühl, Hautausschlägen, Kopfschmerzen und Gewichtsverlust. Beim Herunterkommen kann es laut Erfahrungsberichten zu erhöhter Nervosität und Verstimmungen kommen. Langanhaltende Schlaflosigkeit, sowie Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnis und Erinnerungslücken können ebenfalls vorkommen.

Gewöhnlich legen User nach 45min (nasal) nach. Bei oraler Einnahme wird der Höhepunkt der Wirkung innerhalb von 2 Stunden erreicht. Es ist außerdem nicht ungewöhnlich, daß die User 1gr bis zum Exzess konsumieren, davon wird abgeraten. Dieses Konsumverhalten resultiert aus diesem „mehr wollen“, von dem viele User berichten.

Mephedrone wirkt aufputschend, wachmachend, euphorisierend, es führt zu Unruhe, Drang zu Tanzen, Erregung, Stimulationsgefühl, gesteigerter Drang zu reden.

Nebenwirkungen von Mephedron:

Schmerz und Irritation der Haut , Schmerz und Irritation der Nasenregion nach dem sniefen, trockener Mund, heftiges Verlangen nach neuer Dosis, verringerter Appetit, schwache Konzentration, schlechtes Kurzzeitgedächtnis, erhöhte Herzfrequenz, erhöhte Körpertemperatur, Herzklopfen, Angstzustände, Depressionen, Schweissgeruch, Augenzuckungen und Pupillenerweiterung. Verschwommene Erinnerungen an die Ereignisse unter dem Einfluss der Droge und nasale Schmerzen halten meist bis zum Ende des nächsten Tages an.

Es ist nur wenig über die Langzeiteffekte bekannt. Es gab einige Vermutungen, dass Gefäßverengungen eine mögliche Folge, besonders nach höheren Dosierungen, sein können. Doch dies muß noch näher erforscht werden. Dies könnte auch ein Grund sein für die blaue Verfärbung von Gliedmaßen-oft Hände und Knie.

Aus diesen Gründen raten wir ausdrücklich vom Konsum dieser Substanz ab.

Die Stoffklasse der Phenethylamine

Die Stoffklasse der Phenethylamine ist eine Gruppe von Substanzen, deren molekulare Struktur ähnlich ist. Zahlreiche Verbindungen dieser Stoffgruppe, insbesondere die Amphetamine, besitzen psychotrope Eigenschaften. Immer wieder finden auch synthetisch hergestellte Phenylethylamine als Arzneimittel verwendung, so zum Beispiel bei "Verapamil".

Zu den Phenylethylaminen gehören aber auch Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin, das Meskalin, MDMA, Mephedrone, DOB und 2C-B (2C-I, 2C-C) - um nur einige zu nennen.

Siehe auch: Alexander Shulgin - Vater der Phenethylamine

Wir wollen mit diesem Beitrag niemanden zum Konsum von Drogen animieren, sondern über Wirkungen und Risiken informieren. Die AutorInnen können keinerlei Verantwortung für eventuelle Konsequenzen übernehmen, die sich aus dem Gebrauch dieser Informationen ergeben!

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