MDA (3,4 Methylendioxyamphetamin)(zurück)

MDA

mda MDA ist ein Entaktogen aus der Gruppe der Amphetamine. Es wirkt ähnlich wie MDMA, allerdings ohne große empathische Wirkung. Eine Intensivierung der optischen, akustischen und taktilen (den Tastsinn betreffenden) Eindrücke vermischen sich mit leichten Halluzinationen. Die Denkleistung wird leicht gesteigert und Zusammenhänge bezüglich der eigenen Standortbestimmung im Universum werden einem plötzlich offenbar.

Dosierung von MDA

Dosierungen unter einem mg führen selten zu unangenehmen Nebenwirkungen. Bei Dosierungen zwischen 120 mg und 160 mg kommt es hingegen schon häufiger zu Muskelzittern, Brechreiz (vor allem in der Anfangsphase) und zu Orientierungsschwierigkeiten. Dosierungen von über 100 mg sollten von unerfahrenen Psychonautikern nicht genommen werden, da die intensiven Halluzinationen und die vielen rasch auftauchenden Assoziationen nur schwer verarbeitet werden können.

Nebenwirkungen von MDA

Bei entsprechend hoher Dosis kann es zu Verwirrtheit und panikartigen Angstzuständen kommen. MDA gilt als neurotoxischer (nervengiftiger) als MDMA, MDE und MBDB.

Zur Wirkung von MDA

MDA beginnt etwa 30 bis 60 Minuten nach der oralen Einnahme zu wirken. Die Itensität der Wirkung erreicht dann rasch ihren Höhepunkt und hält auf hohem Niveau etwa fünf Stunden an, um danach langsam wieder abzuklingen.

Allgemeines zu MDA

MDA ist ein Amphetamin-Derivat und die Muttersubstanz von MDMA, MDE und MBDB. Das MDA-Molekül ist kleiner als das MDMA-Molekül. MDA ist weniger halluzinogen als LSD, jedoch wesentlich stärker als MDMA. Dafür ist die empathische und entaktogene Wirkung nicht so ausgeprägt wie bei MDMA.

(Quelle: Hans Cousto, "Drugchecking - Qualitative und quantitative Kontrolle von Ecstasy und anderen Substanzen", erschienen im Nachtschatten-Verlag)

MDA fällt unter das BtmG und der Besitz ist strafbar! Wir wollen mit diesem Beitrag niemanden zum Konsum der Substanz animieren, sondern über Wirkungen und Risiken informieren. Die AutorInnen können keinerlei Verantwortung für eventuelle Konsequenzen übernehmen, die sich aus dem Gebrauch der Substanz ergeben!

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