Safer Use und Harm Reduction(zurück)
Unter dem Begriff Safer Use versteht man eine Strategie der Gesundheitsförderung für Drogengebraucher. Hierzu zählt unter anderem die Vergabe von Einwegspritzen in der Opiatszene, sowie die kostenlose Bereitstellung von „Ziehröhrchen“ zum Konsum von Kokain, Speed oder anderen gesetzlich verbotenen Substanzen. Durch die Verwendung von „sauberem Besteck“ wird die Infektionsgefahr minimiert – langfristig also eine Entspannung der Gesundheitspflege erreicht.
Safer Use Angaben auf Flyern:
Heute sind auch Safer Use-Angaben auf Flyern, welche über bestimmte Substanzen informieren die Regel. So werden nicht nur Drogen abgebildet, sondern auch deren genaue Wirkungsweise beschrieben, Gefahren und Verhaltensweisen bei Überdosierung aufgezeigt und Tips für einen risikominimierten Gebrauch gegeben.
Inzwischen sind Safer Use-Angaben europäischer Standard und werden als Mittel in der Präventionsarbeit intensiv genutzt. Nicht zuletzt, weil diese Strategie der Risikominimierung eine breite Öffentlichkeit der Drogengebraucher erreicht.
Gesundheitshinweise zum Konsum von Drogen, z. B. über Gefahren bei Mischkonsum oder verschiedene körperliche Auswirkungen unter bestimmten Voraussetzungen, deren Ziel der verantwortungsbewusste Umgang mit Rauschmitteln und eine bessere Drogenmündigkeit ist, werden ebenfalls als Safer Use bezeichnet. Gerade bei auf dem Schwarzmarkt erhältlichen illegalen Substanzen gilt auch das Drugchecking als wichtiger Bestandteil des Safer Use im Sinne einer Risikominimierung (Harm Reduction).
Hier geht es zur Homepage der Drugchecking Initiative Berlin Brandenburg
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