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25I-NBOMe

25I-NBOMe (2-(4-iodo-2,5-dimethoxyphenyl)-N-[(2-methoxyphenyl)methyl]ethanamin), 2C-I-NBOMe oder auch NBOMe-2C-I und 25I wurde im Jahr 2003 in Berlin, Deutschland entwickelt und ist das Derivat von 2C-I. Im Jahre 2010 tauchte 25I-NBOMe zum ersten Mal auf dem Markt auf und war nun in Online Shops verfügbar. Die Research Chemical 25I-NBOMe wurde manchmal als pure Chemikalie verkauft, aber in den meisten Fällen wurden die Dosen bereits auf Blotter Papier vorbereitet, ähnlich dem LSD. Es ist, nach Überdosierungen, schon zu Todesfällen gekommen.

Dosierung von 25I-NBOMe

Die Dosierung von 25I-NBOMe variiert stark, abhängig von der Person die sie einnimmt und der Erfahrung welche die Person mit Psychedelika hat. Aber im Allgemeinen können Wirkungen bereits mit 200 µg reinem 25I-NBOMe gespürt werden, eine durchschnittliche Dosis liegt zwischen 500-1000 µg, allerdings gibt es auch viele Berichte von Leuten welche bis zu 2000 µg der Substanz in einer einzelnen Dosis verwendet haben. Wichtig ist es, niedrig anzufangen und die Dosis dann so lange zu erhöhen, bis man die gewünschte Wirkung erreicht.

Wirkung von 25I-NBOMe

25I-NBOMe ist eine Substanz mit stark psychedelischer Wirkung, selbst wenn es sich um ein Analog der Research Chemical 2C-I handelt, so sind die Wirkungen doch sehr verschieden voneinander. Viele Berichte lassen darauf schließen, dass 25I-NBOMe wesentlich näher an den Wirkungen von LSD ist als an derer von den 2C-X Research Chemicals oder von 2C-I. Dies beruht auf der Intensität und der Stärke der Wirkung, denn es führt zu starken visuellen Effekten bei geschlossenen und offenen Augen, einer Veränderung des gesamten Körperempfindens und zu einer Beeinflussten Art des Denkens.

Geschichte von 25I-NBOMe

25I-NBOMe ist eine sehr neue Substanz aus der Reihe der Research Chemicals, sie wurde im Jahr 2003 in Berlin, Deutschland entwickelt. Die Substanz wurde im Jahr 2003 von Ralf Heim an der Freien Universität in Berlin erstmals hergestelt im Rahmen seiner Forschungsarbeiten zu seiner Dissertation "Synthese und Pharmakologie potenter 5-HT2A-Rezeptoragonisten mit N-2-Methoxybenzyl-Partialstruktur". Diese Arbeit wurde dann von David E. Nichols von der Purdue Universität aufgenommen, wo er ebenfalls weitere NBOMe Substanzen aus den verschiedenen 2C-X Substanzen entwickelte.

Es war im Jahre 2010 als 25I-NBOMe zum ersten Mal auf dem Markt von Research Chemicals auftrat, es war nun in Online Shops verfügbar. Die Research Chemical 25I-NBOMe wurde manchmal als pure Chemikalie verkauft, aber in den meisten Fällen wurden die Dosen bereits auf Blotter Papier vorbereitet, ähnlich dem LSD.

Nachdem 25I-NBOMe im Internet erhältlich wurde, erschien es ebenfalls relativ rasch auf der Strasse und die Blotter welche 25I-NBOMe enthielten wurden als LSD verkauft. Die NBOMe Substanzen sind Derivate aus den Phenethylaminen, in diesem Fall ist das Derivat das 2C-I.

Krystle Cole: Informations about 25I-NBOMe

This video compares LSD (also known as Lysergic acid diethylamide, Acid, or LSD-25) and the research chemical 25I-NBOMe (also known as 2C-I-NBOMe, N-Bomb, or Smiles). Information is provided regarding the history of these drugs, the deaths that have occurred as a result of their use, and methods of identification.

Wie wird 25l-NMBo eingenommen?

25I-NBOMe kann geschnupft, geraucht oder durch die Mundschleimhaut aufgenommen werden. In den meisten Fällen wird die Research Chemical 25I-NBOMe durch die Mundschleimhaut angewandt, hierzu werden die Blotter Stücke unter die Zunge oder auf das Zahnfleisch gelegt. Es ist wichtig, dass auch der Speichel im Mund behalten wird, denn im Gegensatz zu LSD, ist die Research Chemical 25I-NBOMe nicht über die Verdauung wirksam.

Das Rauchen von 25I-NBOMe funktioniert nicht immer, dies hängt davon ab in welcher Form die Research Chemical 25I-NBOMe geliefert wird.

Das Schnupfen der puren Research Chemical 25I-NBOMe ist ebenfalls meist nicht die beste Wahl, denn die sehr geringe Dosis besteht nur aus einer kaum sichtbaren Menge und daher birgt diese Methoden nicht selten ein großes Risiko zu viel zu konsumieren.

Gefahren und Nebenwirkungen beim Gebrauch von 25I-NBOMe

Die Gefahr der NBOMe-Gruppe liegt vor allem darin, dass sie neben ihrer Funktion als 5HT2a-Agonisten, wo gesundheitlich kaum Risiken auftreten, eine, im Vergleich zu anderen Psychedelika, relativ hohe Bindungsaffinität am 5HT2b Rezeptor zeigen. Da dieses Rezeptorsystem maßgeblich an der Steuerung des Herz-Kreislauf-Systems beteiligt ist, kann es bei Überdosierung oder besonders empfindlichen Menschen mitunter zu tödlichen Nebenwirkungen kommen.

Informationen zu 25I-NBOMe

Es ist ebenfalls interessant zu wissen, das die Wirkungen der Research Chemical 25I-NBOMe durch die Verwendung von Cannabis, Kräutermischungen, Räuchermischungen oder Cannabinoiden verstärkt werden können. Das Rauchen von Cannabis, Kräutermischungen, Räuchermischungen oder Cannabinoiden kann auf starke Weise die visuellen Effekte der Research Chemical 25I-NBOMe verstärken. Erfahrene Nutzer benutzen dies oft um die Wirkung am Beginn einer 25I-NBOMe Erfahrung zu verstärken, allerdings für Erstkonsumenten und unerfahrene Konsumenten von Psychedelika, kann dies sehr grob sein und daher etwas überwältigend.

Aber natürlich ist es auch möglich Cannabis, Kräutermischungen, Räuchermischungen oder Cannabinoide während der 25I-NBOMe Erfahrung zu rauchen und ebenso wenn die Wirkung anfängt abzuklingen. Während der Erfahrung mit 25I-NBOMe werden diese ebenfalls die visuellen Effekte verstärken, aber es ist weniger wahrscheinlich, dass es den Konsumenten überwältigt, da der Höhepunkt der Wirkung bereits erreicht wurde. Am Ende der Erfahrung mit der Research Chemical 25I-NBOMe können diese verwendet werden um die visuellen Effekte zurück zu bringen und es dem Konsumente ermöglichen die gesamte Erfahrung ein wenig zu verlängern.

Kurzer Erfahrungsbericht zu 25I-NBOMe

"Das ist eine Chemikalie, die niemand zu sich nehmen sollte. Ich und ein Freund kauften 10 Streifen von einem Kerl, den wir vage kannten, und dachten, es sei LSD, wir stellten aber fest, das es 25inbome war und nahmen es trotzdem. Am ersten tag nahmen wir 3 Portionen, und es war wie die schmierigen Cousine von LSD. Ich hatte jedesmal Kopfschmerzen beim trippen, mein Visuals waren düster und bedrohlich, und ich spürte, wie meine Gedanken sich im Kopf drehen. Ich weiß nicht, wie ich es anders beschreiben soll. Es war nicht wie eine Stimme in meinem Kopf, es waren meine eigenen Gedanken, aber grausam und negativ eben. Während dem Höhepunkt meiner Reise habe ich auf meiner Couch gelegen, und ich hatte das Gefühl eine kalter Metallkugel rollte mein Bein herunter - zwischen meiner Haut und meinem Fleisch. Nachdem wir beide uns beruhigt hatten, gingen wir nach draußen, um einen zu kiffen, und als wir stoned waren, erreichte die Reise wieder ihren Höhepunkt, und es wurde unmöglich, miteinander zu kommunizieren. Jedes Mal wenn wir versuchten, miteinander zu sprechen, sagten wir genau dasselbe: es war, als ob wir in einer Schleife gefangen waren. Ich weiß nicht, ob es wirklich passiert ist, aber wir beide haben es erlebt, und es fühlte sich so real an, dass es ziemlich erschreckend war, weil mein Geist war nicht von ihm getrennt, so dass ich jedes Mal wusste was kommen würde. Ich habe das Zeug fast zwanghaft konsumiert, bis es weg war - 3 tage. Ich bin immer noch Benommen, aber meine Psyche erholt sich, und ich glaube, dass wenn es reines LSD gibt, gibt es keinen Grund, eine alptraumhafte, und widerliche Substanz wie diese zu nehmen."

PDF-Download zu 25I-NBOMe und anderen Phenetylamin-Derivaten

PDF-Download:
"LSD and Its Lysergamide Cousins", Arbeit von David E. Nichols zu LSD und seinen Derivaten. Englische Ausgabe aus "The Heffter Review of Psychedelic Research, Volume 2" - Erschienen 2001

PDF-Download:
Informationen zu 25I-NBOMe

PDF-Download:
Ralf Heim, Freie Universität Berlin, Dissertation: " Synthese und Pharmakologie potenter 5-HT2A-Rezeptoragonisten ", PDF 180kb

PDF-Download:
Entwurf der 28. Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Bestimmungen, November 2014. Neue Bestimmungen zu 25B-NBOMe, 25C-NBOMe und 25I-NBOMe.

Informtationen zu 25H-NBOMe, 25C-NBOMe, und 25I-NBOMe

25C-NBOMe (2C-C-NBOMe) zählt, wie die bereits von uns auf vermeintlichen LSD Trips gefundenen Substanzen 25B-NBOMe und 25I-NBOMe, zur Gruppe der Phenethylamine (wie z.B. auch Amphetamin und MDMA) und ist ein Derivat von 2C-C. Es hat eine stark halluzinogene Wirkung und ist noch sehr wenig erforscht. UserInnen-Berichten zu folge tritt die Wirkung bereits in sehr geringen Mengen auf (Mikrogramm-Bereich!), was eine Dosierung schwierig macht und das Risiko für Überdosierungen erhöht. Phenethylamine wirken sehr stark auf das Herz-Kreislauf-System, wodurch Überdosierungen auch auf körperlicher Ebene bedrohliche Konsequenzen haben können.

25H-NBOMe zählt wie die chemisch verwandten Substanzen 25B-NBOMe, 25C-NBOMe und 25I-NBOMe zu den halluzinogen wirkenden Phenethylaminen. Wie bei anderen Research Chemicals auch, liegen uns derzeit keinerlei Informationen zu 25H-NBOMe vor.

25I-NBOMe (2C-I-NBOMEe, 25I-N-Bomb) ist chemisch mit dem halluzinogen wirkenden Phenetylamin 2C-I verwandt. Die Substanz ist bis dato in verschiedenen europäischen Ländern auf LSD-Trips, aber auch in Pulverform aufgetaucht. UserInnen-Berichten zu folge tritt die Wirkung bereits in sehr geringen Mengen auf (Mikrogramm-Bereich!), was eine Dosierung schwierig macht und das Risiko für Überdosierungen erhöht.

Phenethylamine wirken sehr stark auf das Herz-Kreislauf-System, wodurch Überdosierungen auch auf körperlicher Ebene bedrohliche Konsequenzen haben können. Im letzten Jahr wurden in Groß Britannien sieben junge Männer mit Symptomen einer Überdosierung (Herzrasen, erhöhter Blutdruck, Krämpfe, hohes Fieber, unwillkürliche Muskelkontraktionen etc.) ins Spital eingeliefert, die wie sich herausstellte alle 25I-NBOMe konsumiert hatten. Zwei Personen mussten auf der Intensivstation betreut werden, eine Person wurde auf Grund von Nierenversagen behandelt.

Wie bei allen neuen synthetischen Substanzen gibt es auch bei 25I-NBOMe kaum Informationen zu Wirkungsweisen und Dosisangaben. Die Effekte der Substanz scheinen stark dosisabhängig zu sein und liegen im Mikrogrammbereich (= ein Millionstel Gram m). Das bedeutet, dass eine visuelle Abschätzung der Dosierung nicht möglich ist und es leicht zu Überdosierungen kommen kann. Die Substanz scheint eine stärkere Wirkung zu haben als LSD und kann auch über die Haut aufgenommen werden.

Recht und Gesetz zu 25I-NBOMe, 25B-NBOMe und 25C-NBOMe

25B-NBOMe, 25C-NBOMe und 25I-NBOMe sind erstmals in den Jahren 2011 bzw. 2012 an die EBDD gemeldete Derivate der oben beschriebenen „ C-Serie“ mit einer um ein mehrfaches erhöhten Wirkpotenz. Aufgrund seiner starken halluzinogenen Wirkung wird 5I-NBOMe auch als LSD-Ersatzangeboten. Diese Substanz wird mit mehreren Todesfällen in den USA, dem Vereinigten Königreich und Belgien sowie schweren Vergiftungen in den USA, dem Vereinigten Königreich, Schweden, Belgien und Polen in Verbindung gebracht. Aufgrund des gemeinsamen Berichts von EBDD und Europol vom 17.Dezember 2013 gemäß Artikel5 des Ratsbeschlusses 2005/387/JI wurde eine Risikobewertung gemäß Artikel 6 dieses Ratsbeschlusses erstellt,die zur Einführung von Kontrollmaßnahmenge- mäß den Artikeln 8 und 9 des Ratsbeschlusses führen kann.Auch in Deutschland gibt es Beschlagnahmungen von 25B-NBOMe ,25C-NBOMe und 25I-NBOMe durch Polizei-und Zollbehörden.

25I-NBOMe wurde am 6. Mai 2013 in der 40. Sitzung des Sachverständigenausschusses Betäubungsmittel des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte zur Aufnahme in die Anlage I zu § 1 Abs.1 BtMG empfohlen. Eine tatsächliche Aufnahme ist mit der 27. Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften vom 16. Juli 2013 aber noch nicht erfolgt.

Wir wollen mit diesem Beitrag niemanden zum Konsum der Substanz animieren, sondern über Wirkungen und Risiken informieren. Die AutorInnen können keinerlei Verantwortung für eventuelle Konsequenzen übernehmen, die sich aus dem Gebrauch der Substanz ergeben! Wir raten ausdrücklich vor dem Konsum dieser Substanz ab.

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